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Private Equity Grundlagen
Frage:
Wie gross sind die Chancen? Wie hoch ist das Risiko?
Antwort:
Rendite-Risiko Relation
Engagements in Private Equity besitzen gegenüber Kapitalanlagen in Sparbriefen, Geldmarktpapieren oder festverzinslichen Wertpapieren eine stärker gespreizte Rendite-Risiko Relation.
Der Eigenkapitalinvestor trägt ein höheres Risiko, weil operative unternehmerische Verluste zunächst mit dem Eigenkapital eines Unternehmens verrechnet werden. Dementsprechend profitiert er bei positiver Unternehmensentwicklung von einer Rendite,
die weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung liegt.
Der aus der fehlerhaften Gleichsetzung von Private Equity mit Venture Capital
in Deutschland eingeführte Begriff des "Wagniskapitalfonds" verleitet zu der Fehlannahme,
es würde sich bei einem Private Equity Fonds um ein hochspekulatives Investment handeln.
Diese Betrachtung ist jedoch für die Bewertung des Risikos von Anlageklassen nicht sachgerecht.
Hier sind Marktindizes als Vergleichsmaßstab heranzuziehen, die eine objektive Darstellung der
durchschnittlichen Entwicklung einer Anlageklasse gewährleisten. Das Risiko wird wissenschaftlich exakt
durch die Kennziffer der Volatilität (Schwankung der Wertentwicklung) gemessen. Vergleicht man
marktbreite Indizes der einzelnen Anlageklassen, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Volatilität
von Private Equity unter den Vergleichswerten der Anlage in so genannten Standardaktien liegt.
Dies wurde zuletzt in einer Untersuchung von Braun & Schreiber belegt, die einen Private Equity Index
heranzieht, der auf zehnjährigen Cash-Flow Profilen von 230 Private Equity Fonds seit 1985 beruht.
Die im Fondsgedanken umgesetzte Strategie der Streuung des Gesamtrisikos einer Kapitalanlage auf möglichst viele voneinander unabhängige Einzelrisiken bewirkt, dass für die Bewertung des Risikos aus der Sicht des Anlegers das höhere Einzelrisiko von Private Equity Investitionen nicht entscheidend ist. Wenn die Anlagegrundsätze, die Qualität und der Marktzugang des Fondsmanagements stimmen und so eine breite Streuung gewährleistet ist, stellt die Volatilität der jeweiligen Anlageklasse den geeigneten Bewertungsmaßstab für das Risiko des Fondsanlegers dar.
Korrelation
Die niedrige Korrelation der Wertentwicklung von Private Equity mit der Wertentwicklung anderer Anlageklassen bewirkt, dass bei einer Beimischung von 10-15% Private Equity das Risiko des Gesamtportfolios sinkt. Da die Renditeerwartung von Private Equity höher ist als die anderer Anlageklassen, findet die Risikominderung ohne Renditeeinbuße statt.
Renditepotential
Ein Investment in Private Equity eröffnet dem Anleger nachweislich das höchste Renditepotential aller derzeit verfügbaren Anlageklassen.
Private Equity Studien
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"Das Risikoprofil von Private Equity Investitionen"
(PDF Format, ca. 4.2MB, 2004)
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Liquiditätsmanagement für Private Equity- und Venture Capital Dachfonds
(PDF Format, ca. 4.5MB, 2005)
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Private Equity Fonds in der Presse
Im Bereich Aktuelles & Presse finden Sie Artikel aus verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen rund um das Thema Private Equity zum Download.
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